Buckelwal im Dschungel entdeckt

Im brasilianischen Dschungel haben Einheimische einem acht Meter langen Buckelwal gefunden. Der Meeresäuger liegt 15 Meter von der Küste entfernt auf der Flussinsel Marajo im Mündungsbereich des Amazonas. Nachdem Videos von dem Fund im Internet veröffentlicht worden waren, schickte der NGO Bicho Daqua Biologen zur Fundstelle im Busch.

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Wie kam der Wal in den Dschungel?

Wir vermuten, dass hohes Wasser während der Flut den gestrandeten Wal in den Mangrovenwald getragen hat.

Was weiß man über das tote Tier?

  • Biologen haben den Kadaver bei niedrigen Wassersand untersucht um Hinweise auf die Todesursache zu finden.
  • Rein äußerlich konnten sie aber keine Verletzungen feststellen.
  • Aus dem Dschungel entfernen lässt sich das Tier nicht, da die Fundstelle zu weit abgelegen ist
  • Weil Hinweise auf äußere Einflüsse fehlen, vermuten die Biologen nun, dass es sich bei dem Wal um ein abhandengekommenes Jungtier handelt.
  • Der Wal sei nur ungefähr halb so groß wie ein ausgewachsenes Exemplar, so die Tierschützer.
  • Möglicherweise habe er den Kontakt zu seiner Mutter verloren, bevor er strandete und starb.
  • Ausgewachsene Buckelwale werden bis zu 15 Meter groß.
  • Bekannt sind sie vor allem für ihren Gesang.
  • Früher wurden Buckelwale intensiv gejagt, bis die Population auf wenige tausend Tiere geschrumpft war.
  • Seid 1966 stehen die Wale weltweit unter Artenschutz.
  • Die Weltnaturschutzunion geht davon aus, dass heute wieder mehr als 60.000 Buckelwale auf der Erde leben, die meisten von ihnen auf der Südhalbkugel.
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